NRW-Landschafschau: Brauner Bock prämiert

03-11-2011 12:43 von Peter Schmidt

Gutem Bock fehlte die Konkurrenz

Auf der NRW-Landschafschau 2011
Prämiert wurde - der Bock, klar doch

Mit unserem Braunen Bergschafbock standen wir allein auf weiter Flur - oder besser gesagt: im Ring. Trotz Regen und Matsche. Die vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse wird in NRW nur selten gezüchtet. Von ehemals einer Handvoll Betrieben sind noch zwei geblieben.

Auf der Landschafschau präsentierten wir uns vom Klosterhof Bünghausen als einziger Zuchtbetrieb. Seit 1997 züchten wir die Braunen (mit einer Unterbrechung) und sind damit wohl NRWs langjährigster Zuchtbetrieb dieser attraktiven Rasse. Trotz erheblicher Schwierigkeiten durch die Blauzungen-Infektionen vor einigen Jahren ist die Zucht wieder "auf dem aufsteigenden Ast". Einen wesentlichen Beitrag leistet unser aktueller Zuchtbock, der - logischerweise - auch das Siegerschaf der Rasse stellte. Konkurrenzlos sozusagen.

Eigentlich ist solch ein "Preis" ja nicht viel wert. Aber wir wissen, dass der Bock auch im Hauptzuchtgebiet Bayern top bewertet wurde. Und die Lämmer von ihm sind richtig gut gebaut. Der Bock kauften wir vor Jahresfrist von umseren bayerischen Züchterkollegen Josef Pirchmoser, Vorstandsmitglied unserer "Arbeitsgemeinschaft Schwarzes und Braunes Bergschaf", in der wir auch Mitglied sind.

Ach ja: Da war ja noch die Randbemerkung der Bewertungskommission über das passende Outfit des Schäfers zum Schaf. Allen Trachten-Kundigen sei gesagt: Die Lederhose ist keine Originaltracht - da spare ich noch drauf ...

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